Amalgamfreie Versorgung

Amalgam ist eine Legierung aus Kupfer, Zinn, Silber und Quecksilber. Als Füllung ist Amalgam vor allem wegen dem enthaltenen, giftigen Quecksilber umstritten. Fachleute schließen nicht aus, dass das enthaltene Quecksilber möglicherweise an der Entstehung von Krebs, Gelenkleiden und Autoimmunkrankheiten beteiligt ist. Alte Amalgamfüllungen lassen sich heute idealerweise durch Computergescannte Keramikinlays ersetzen. Alternativ bieten sich hier auch plastische Keramikfüllungen an. Auf Wunsch entfernen wir Amalgam unter Spanngummi, was ein Verschlucken von Amalgamresten sowie die Aufnahme von Quecksilberdämpfen durch die Atmung komplett verhindert. Bei diesen alternativen Füllung zahlt die Kasse in der Regel nur den Gegenwert einer Amalgamfüllung und der Patient trägt den Rest.

Pflegebedürftige Patienten

Um Patienten zu Hause zahnmedizi­nisch zu betreuen, benötigen Zahn­arztpraxen eine entsprechende Ausrüstung, die wir natürlich haben. Obwohl es eine gesetzliche Regelung, die eine Vergütung für Haus­besuche durch den Zahn­arzt/Zahnärztin gibt, sind Praxen nicht verpflichtet, Haus­besuche durch­zuführen. Wir fühlen uns aber auch den Patienten verbunden die nicht zu uns in die Praxis kommen können. Pflegebedürftige Versicherte, deren Angehörige oder deren Betreuer könne deshalb mit uns in Kontakt treten um einen Termin zu vereinbaren.

Implantologie

Moderne Zahnmedizin setzt Zeichen… und Implantate. In unserer Praxis besteht diese künstliche Zahnwurzel aus dem biologisch verträglichsten Metall – aus Titan. Nach Einbringung in den Kiefer verschaffen Implantate jeder Art von Zähnen einen sicheren Halt, z.B. einer Krone.

Als Unterbau für festsitzende Kronen ersparen Sie oftmals das Beschleifen gesunder Zähne. Bei mehreren fehlenden Zähnen bieten Implantate sowohl festsitzenden Brücken als auch herausnehmbarem Zahnersatz einen sicheren, festen Halt. (s. auch Miniimplantate)

Der chirurgisch ausgebildete Zahnarzt gewährleistet, dass schon bei Planung und Durchführung des Implantates die Stellung und Form der späteren Krone berücksichtigt wird! Ein Vorteil, wenn Implantation und Aufbau der Zähne in homogener Qualität und aus einer Hand erfolgen.

 

Zahnersatz

Zahnersatz aus Keramik bietet eine unübertroffene Ästhetik. Mit keinem anderen Material lässt sich der natürliche Zahn so naturgetreu nachbilden wie mit dem Porzellan. Farbgebung und Lichtdurchlässigkeit lassen sich besonders mit vollkeramischen Rekonstruktionen bestens wiedergeben. Keramik ist äußerst körperverträglich, beständig im Mund und verfärbt sich nicht im Laufe der Zeit. Moderne High-Tech-Keramiken wie Zirkonoxid sind belastbar und bruchfest, sodass sie auch im kaubelasteten Seitenzahnbereich Verwendung finden.

Vorwiegend für Inlays, Kronen und Brücken kommt keramischer Zahnersatz zum Einsatz. Ein Inlay eignet sich für einen Backenzahn, wenn der Defekt für eine Füllung zu groß ist. Er bedeckt den Bereich zwischen den Höckern. Hat der Zahn große Teile seiner Substanz eingebüßt, bietet eine Krone den besten Schutz. Sie ummantelt den Zahn vollständig. Eine Vollkeramikkrone, die im Gegensatz zur Verblendkrone ohne verstärkendes Metallgerüst auskommt, bietet das höchste Maß an Ästhetik. Bei einem fehlenden Zahn oder mehreren Zähnen, kann dagegen eine keramische Brücke zum Einsatz kommen. Sie wird an den Nachbarzähnen befestigt, die als Pfeiler dienen.

Parodontologie

Eine Parodontitis ist eine Entzündung am Zahnhalteapparat, zu deren Folgen der Rückgang von Zahnfleisch und weiterem zahntragendem Gewebe zählt. Diesen negativen Verlauf können wir mit einer Basistherapie stoppen und somit bestehendes Gewebe erhalten. Nicht immer reicht das aber, um den Zahn sicher im Kiefer zu halten. Denn ist erst einmal Gewebe verloren gegangen, baut es sich nicht so ohne Weiteres wieder von allein auf.

In unserer Praxis haben wir die Möglichkeit, das Gewebe rund um den Zahn gezielt zu regenerieren. Mit der Therapie der sogenannten „gesteuerten Geweberegeneration“ können wir noch vorhandenes Gewebe zur Neubildung anregen. Gerade bei einem aggressiven oder lang anhaltenden Verlauf einer Parodontitis mit starkem Knochenschwund und Abbau von Bindegewebsfasern kann dies notwendig sein.

Die Voraussetzung für den Beginn der Therapie: Die Zahnfleischtaschen müssen gereinigt, ein entzündungsfreier Zustand muss geschaffen und die Mundhygiene optimal sein. So lässt sich das Risiko eines erneuten Bakterienbefalls klein halten. Durch eine Nachreinigung an den Wurzeloberflächen entfernen wir noch vorhandenen Zahnstein und bakterielle Beläge. Das Zahnfleisch wird dazu unter sanfter Betäubung mittels eines kleinen Schnitts eröffnet und die Wurzeloberfläche freigelegt.

Je nach Größe und Lage des Gewebeverlustes können jetzt verschiedene Verfahren zum Einsatz kommen. Zum einen können wir eine Barrieremembran zwischen Zahnfleischgewebe und Zahn einsetzen. Sie trennt die Zellen des Zahnfleisches von jenen der Wurzeloberfläche, sodass sich das Gewebe von Zement, Wurzelhaut und Knochen ungestört regenerieren kann.